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Wir leben in einer Welt zwischen Bewegungsmangel und Fitnesssucht, mit den bekannten Auswirkungen in
beiden Fällen. Das richtige Maß an Bewegung ist schwer zu finden. Vielen Zivilisationskrankheiten kann
jedoch durch gezieltes Laufen vorgebeugt werden.
Wirkungen des Laufens
Nachdem eine Studie mit depressiven Menschen in den USA zum Ergebnis hatte, dass mit Laufen der selbe
oder gar ein besserer Effekt erzielt wurde als mit Psychopharmaka, empfehlen mehr und mehr Ärzte Laufen als Therapie.
Positive Wirkungen wurden u. a. auf folgenden Gebieten wissenschaftlich belegt.
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Dem Stress entkommen
Laufen ist die beste Stressbremse. Durch die Bewegung werden bestimmte Muskelgruppen stark
beansprucht. Dadurch wird ein wichtiges Stresshormon abgebaut: Adrenalin.
Endorphine freisetzen
Außerdem werden im Gehirn schmerzstillende Botenstoffe freigesetzt, sogenannte Endorphine.
Sie wirken wie körpereigene Drogen, die Glücksgefühle auslösen. Dies geschieht in einem
solchen Maße, dass sich sogar bei depressiven Patienten die Stimmung aufhellt.
Das Resultat
Nach dem Laufen fühlt man sich entspannt. Schwierige Probleme scheinen auf einmal nicht mehr
unlösbar. Auch der Schlaf wird als erholsamer wahrgenommen, denn Ausdauersport macht einfach
herrlich müde!
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